Flachdachleckortung

RAUCHGASVERFAHREN

Punktgenaue Ortung der Leckagen an Flachdächern und Dachterrassen.

Anders als beim elektrischen Verfahren kann die Leckageortung im Rauchgas / Tracergasverfahren auch bei Trockenheit, ohne dass die Dachfläche bewässert werden muss, angewendet werden.

ELEKTRO-IMPULSSTROMVERFAHREN

Flachdachleckortung

Das Verfahren ermöglicht die punktgenaue Ortung von Leckagen auf der Abdichtungsfläche, auch bei Gründächern mit extensiver Begrünung und Substratschichten. Im Ortungsgerät ist ein Impulsgenerator eingebaut, mit dem elektrische Spannungsimpulse von ca. 40 Volt Gleichspannung erzeugt werden. Der Pluspol des Generators ist über den Anschluss des Ortungsgerätes mit der geerdeten Gebäudetragkonstruktion und (damit auch mit der Dachtragkonstruktion) verbunden. Der Minuspol wird an eine Ringleitung angeschlossen, welche um die zu ortende Fläche ausgelegt wird.

Hauptvoraussetzung für den Ortungserfolg ist eine “Feuchtigkeitsstrecke” zwischen der Ringleitung auf dem Dach (Minuspol) und der unter der Dachabdichtung befindlichen elektrisch leitfähigen Gebäudeteile (Pluspol). Diese “Feuchtigkeitsstrecke” ist Voraussetzung für einen Stromfluss als Impuls zwischen Plus-und Minuspol. Dabei wirkt die Dachabdichtung als Isolator und es muss während der Ortung sichergestellt werden, dass der elektrische Strom nur durch die Leckage fließt kann. Andere mögliche Stromstrecken (z.b. über den Blitzschutz) sind während der Messung zu unterbinden. Die eigentliche Ortung findet statt, indem ein Teil der Stromimpulse über Messstäbe in den sog. Empfänger geleitet werden (elektrischer Stromteiler). Über den Zeigerausschlag der Stromimpulse am eingebauten Milliamperemeter gelangt man in Schritten mit jeweils 90- gradiger Richtungsänderung zur Stromaustrittsstelle der Leckage aus der Dachabdichtung. Am Schnittpunkt der dabei gefundenen “Umkehrpunkte” befindet sich dann die vorhandene Leckage. Die erfolgreiche Durchführung der Messung benötigt viel Erfahrung des Messtechnikers.

WIDERSTANDSMESSVERFAHREN

Leopoma

Abdichtungen, bituminös oder aus anderen Kunststoffzusammensetzungen, haben einen hohen elektrischen Widerstand, der sich im Bereich von einigen Megaohm befindet. Sobald die Abdichtung eine Leckage aufweist und wasserdurchlässig wird, sinkt der Widerstand bei einer Durchnässung bis auf ca. 100 Kiloohm und darunter.

Für die Ortung von Beschädigungen und Ermüdungserscheinungen an Abdichtungen wird der Unterschied der Widerstände herangezogen.

Zur Ortung von Undichtigkeiten muss kein Oberbelag, wie z.B. Kies oder Humus, abgeräumt werden.

Grundvoraussetzung für die Messung ist, dass die Abdichtung / der Dachaufbau gut gewässert ist und an der Unterseite, d. h. an der unterseitigen Tropfstelle, auch tatsächlich Wasser vorhanden ist. Es muss zum Zeitpunkt der Messung ein geschlossener Wasserlauf von der Oberseite der Dichtungsbahn nach unten bis zur Tropfstelle vorhanden sein.

MIKROWELLENVERFAHREN

Durch die Rastermessung mit dem Mikrowellen-Verfahren wird die Feuchteverteilung in der Dämmschicht ermittelt. Es können verschiedene Schichten der Dämmung erfasst und grafisch dargestellt werden.